Hannibal 218 v. Chr.

Die Wurzeln des Hilfiker Clans
Die Wurzeln des Hilfiker Clans lassen sich bis in die früheren Jahrhunderte verfolgen. Als Hannibal im Jahre 218 v.Chr. 
von Spanien aus über die Alpen (die Berge des ewigen Schnees) und über den Ticinus-Fluss (etwa in der Gegen des 
heutigen Pavia) nach Oberitalien maschierte um das Römische Reich zu erobern, hatte er ein Elefanten-Korps von 100 
indischen Kampfelefanten, 50`000 Mann Fussvolk und 9000 Reiter dabei. Die grauen Riesentiere mit dem Inder im 
Nacken, dem Panzersattel und dem hölzernen Gefechtsturm, (in dem drei oder vier  Sperrschützen sassen) erwiesen 
sich als Kriegsinstrument von grosser psychologischer Bedeutung. Die Lenker dieser Ungetüme, die Inder mit weissem Turban waren die Vorfahren des Hilfiker Clans.

 

   

Elefantenmarsch über die Alpen
Eine kilometerlange Menschenschlange bewegt sich langsam die Alpentäler voran. Für die Einheimischen muss es 
tatsächlichschwer vorstellbar sein, dass die Armee nicht an ihrem Gebiet interessiert ist, sondern einfach nur 
weitermarschiert – einem unbekannten, fernen Ziel entgegen. Es sind ihnen auch noch nie diese riesigen, grauen 
Ungetüme vor Augen gekommen, die Menschen einfach durch die Luft schleudern und ganze Baumstämme mit ihren
Stosszähnen aus dem Weg räumen können. Allein schon ihre Erscheinung flösst ihnen Angst und Schrecken ein. Wenn 
man zudem bedenkt, wie nachts das Trompeten der Elefanten in den engen Tälern widerhallt, dann muss sich dieser 
Horror über viele Generationen in den Bergen gehalten haben.

 

Angst vor den Elefanten
Ende Oktober 218 v. Chr.: Mehr als die Hälfte des Weges durch die Alpen ist geschafft. Nach den Erfahrungen des 
Keltenüberfalls, der vielen Legionäre das Leben gekostet hat, ändert Hannibal die Marschfolge. Der Versorgungsstoss, 
langsamster und damit empfindlichster Teil des Zuges, rückt in die Mitte vor und wird nach allen Seiten abgesichert.
Vier Tage später erweist sich diese Vorsichtsmassnahme als lebensrettend. Die Kathager stossen auf einen weiteren 
Keltenstamm, der ihnen mit Ölzweigen in den Händen Frieden anbieten. Sie wollen sogar Führer stellen und das Heer mit Lebensmitteln versorgen. Aber Hannibal bleibt misstrauisch. Der Weg, den die selbsternannten Führer weisen, 
führt zu einer tief eingeschnittenen Felsschlucht, und plötzlich donnern von beiden Seiten schwere Felsbrocken auf 
die Marschkolone. Natürlich sind die Kelten an einer Schlacht gegen Hannibal interessiert – ihnen geht es um die immensen Reichtümer, die zum Greifen nah scheinen. Pferde, Lasttiere, Lebensmittel, Waffen – der ganze Trost des fremden Heeres. Wieder gelingt es Hannibal, die Angreifer zurückzuschlagen. „Den grössten Dienst leisteten ihm Elefanten. Denn dort, wo diese sich in der Marschkolone befanden, wagten sich die Feinde nicht heran, aus Angst 
vor der ungewohnten Erscheinung der Tiere.“

 

 

Die erste Schlacht am Ticinus
Die erste Schlacht am Ticinus, entwickelt sich aus einer eher zufälligen Begegnung. Die römischen Speerwerfer in 
den ersten Reihen weichen kampflos, und die überlegene karthagische Reiterei umzingelt den Feind. Konsul Scipio 
wird schwer verwundert, die Schlacht findet vorzeitig Ein Ende. Die geschlagenen Legionen Fliehen in die befestigte 

Stellung von Piacencia. Weder Polybios noch Livius erwähnen in ihren Berichten die Rolle der karthagischen Kriegs-
elefanten. Aber an anderer Stelle ist davon die Rede, dass keines der 37 Tiere in den Alpen ums Leben kam. Man 
kann davon ausgehen, dass sie in der ersten und in der folgenden Schlacht am Zusammenfluss von Po und Trebia 
eingesetzt werden. Vor dem Kampf werden Brust und Flanken der Elefanten mit schweren Lederdecken gepanzert, 
Rüssel, Ohren und Stirn in grellen Farben bemalt und die Stosszähne mit spitzen Metallhülsen armiert. Der hölzerne Turm auf dem Rücken der Tiere dient der Brustwehr für drei oder vier Bogenschützen, und manchmal wird selbst der 
Rüssel noch mit einer Art Sichel versehen. Kurz vor dem Kampf bekommen sie Reiswein zu trinken, der ihre Angriffslust 
weckt. Natürlich kann das so angestachelte Tier auch zur Gefahr für die eigenen Reihen werden. Für den Fall, dass er statt der Feinde die Freunde niedertrampelt, hält der indische Führer, der ihm auf dem Nacken sitzt, Hammer und 
Meissel bereit – um dem Elefanten den Schädel zu spalten.

 

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